Do., 09.12.2010

Rheine Silber für Evers, den SV und Viktoria Eggersmann

Jeweils auf den zweiten Plätzen landeten Viktoria Eggersmann, Stefan Evers und die Unterwasserrugbyspieler des SV.

Rheine. „Sie ist eine Wiederholungstäterin.“ So verwegen kündigte Moderator Dirk Möllers die Zweitplatzierte bei den Frauen, Viktoria Eggersmann, an. Der Grund ist einleuchtend, denn Eggersmann landete auch schon im vergangenen Jahr bei der Sportlerehrung weit vorne. Bei den Herren holte sich Golfer Stefan Evers Silber, bei den Mannschaften gelang das dem Unterwasserrugbyteam des SV Rheine.

Viktoria Eggersmann hat etwas geschafft, von dem die meisten Sportler ein Leben lang nur träumen können: Sie ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Gelungen ist ihr das im Jazz- und Moderndance mit ihrer Mannschaft aus Wuppertal. Und diesem Team will sie auch die Treue halten. „Ich möchte einfach in dem Verein bleiben, wo man sich gut kennt“, meinte sie. Unter der Woche trainiert sie in seiner Ballettschule in Rheine, am Wochenende jedoch fährt sie immer zum Mannschaftstraining nach Wuppertal.

Der „Silverman“ des Rheiner Sports ist in diesem Jahr Stefan Evers, der über Jahre hinweg als exzellenter Fußballer bekannt war, jetzt jedoch geehrt wurde für seinen Sieg beim größten deutschen Golf-Amateurturnier in seiner Handicapklasse. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss hatte er die Fußballschule an den Nagel gehängt und sich ganz aufs Golfen konzentriert. „Das ist jetzt wie eine Sucht“, räumt er ein. „ich bin jeden Tag draußen.“ Fasziniert waren die Zuschauer von seiner Beschreibung des spannenden Finales in Berlin.

Im Unterwasserrugby ist Rheine eine Hochburg, und der SV ist nicht nur in die 1. Bundesliga aufgestiegen, sondern nimmt dort zur eigenen Überraschung aktuell sogar Platz zwei ein. „Jetzt wollen wir uns für die Playoffs qualifizieren und um die Deutsche Meisterschaft mitspielen“, hat Trainer Jens Lohaus ehrgeizige Pläne. In der Zukunft ist noch viel von diesem Team zu erwarten, schließlich spielen vier aktuelle U21-Nationalspieler mit. Und Unterwasserrugby steht für Emanzipation, mit Theresa Plake spielt auch eine Frau mit. In Normalfall sind es sogar drei, die beiden anderen sind aktuell jedoch gerade in Australien.

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