Di., 24.07.2012
Goldene Hochzeit im Hause Christel und August Janning Beim „Tanz in den Mai“ lernten sie sich kennen
NEUENKIRCHEN. Jahr für Jahr ist der 1. Mai für Christel und August Janning besonders wichtig: Es ist der Tag ihres Kennenlernens. 1956 begegneten sie sich auf dem Fest „Tanz in den Mai“ in der damaligen Gaststätte Heckmann am Burgsteinfurter Damm. Von da an folgte ein Treffen nach dem anderen – bis sie feststellten: „Wir gehören zusammen.“ Heute feiert das Paar seine goldene Hochzeit.
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Christel Janning war 16 Jahre alt, ihr heutiger Mann August 18, als sie sich in der bei Heckmann zum ersten Mal gegenüber standen. „Es hat gefunkt“, erinnern sie sich. Bis heute sind sie ein glückliches Paar.
„Wir sind an diesem Datum immer wieder zum Tanz in den Mai gegangen. Wir hatten schließlich Erinnerungen an diesen Tag“, erinnerte sich Christel Janning, die zur Zeit des Kennenlernens noch in St. Arnold wohnte. Sechs Jahre nach der Hochzeit in der Josefskirche am 24. Juli 1956 zog das Paar an Husken Kamp zusammen.
„Mit der Josefskirche verbinden wir beide viel“, sagt August Janning. Dort hat sich das Paar nicht nur das Ja-Wort gegeben. Auch die silberne Hochzeit wurde dort gefeiert. „Natürlich findet die Messe zur Goldhochzeit auch in der Josefskirche statt“, sagte das langjährige Ehepaar.
Beide waren, wie für die damalige Zeit fast schon üblich, im Neuenkirchener Textilgewerbe tätig. August Janning arbeitete in der Weberei der Fabrik Hecking, anschließend übernahm er eine Stelle bei der Telekom. Christel Janning war bei Lohmann in ihrem alten Heimatort St. Arnold beschäftigt.
Das Jubelpaar hat drei Kinder und fünf Enkel. „Der Jüngste kommt jetzt bald in die Schule“, erzählt Christel Janning stolz. Und wenn sie nicht gerade Besuch von der Familie haben, unternehme sie etwas mit dem Heimatverein, dem beide seit vielen Jahren angehören. August Janning spielt außerdem in der Oldie-Band der Feuerwehrkapelle. Und das Paar geht gerne auf Reise: „Wir waren schon in Ägypten, China, Frankreich und zuletzt auf Norderney“, schwärmten sie von ihren Reiseerlebnissen.
