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Sa., 09.04.2011

Rheine Ein wundervoller musikalischer Frühling

Der Chor „Cinquantacinque“ zählt 100 helle Kinderstimmen. (Foto: Winter)

Rheine. „I gotta feeling“ war der Eröffnungstitel der Kopi Junior Band (Leitung: Anke Telgmann), und das Gefühl kam vom Frühling, der auf musikalische Art in die Aula des Kopernikus-Gymnasiums geholt wurde. Schulleiter Tasso Eichel begrüßte am letzten Freitagabend ein „volles Haus“, das wieder einmal ein Kopi-Konzert der traditionell vielseitigen Klasse bot.

Dass das musikalische Spektrum des diesjährigen Konzerts besonders weit war, war dem Einsatz eines kammermusikalischen Programmteils zu verdanken, das fünf Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ als Solisten ausführten. Das Flötentrio (Svenja Bruhn, Marion und Theresa Rüther) bot trotz der Eigenständigkeit der drei Melodiengänge einen harmonischen Gesamteindruck, Laura Brockhoff spielte mit „wütendem“ Anschlag die „Revolutionsetüde“ (Fr. Chopin) und Lutz Eschweiler begeisterte am Altsaxophon mit expressivem Ton und virtuoser Kadenz bei der „Fantasie“ (J. Demersseman), am Flügel sehr aufmerksam von Thorsten Schmalbrock begleitet.

Die Kopi Concert Band, die 40 Aktive nach dem letzten Abitur verloren hatte, musste von Klaus Sechelmann mit jungen Musikern ergänzt werden, und das gelang, nicht zuletzt wegen der acht Preisträger des genannten Wettbewerbs als neue Mitglieder, hervorragend.

In schwierige Rhythmik wie beim „Feuervogel“ (I. Strawinsky) oder beim Latin-Titel „America“ (L. Bernstein) fand die Band sich schnell ein, und auch der berühmte Mitsummtitel „Speak softly love“ (Klavierpart: Jenny Schindler) wurde mit viel Beifall belohnt. Und eine Premiere stand bevor: Zum ersten Mal wurde die Violine (gespielt von Anne Kraus) als Solo-Instrument mit einer Concert Band in der Rockballade „I don´t want to miss a thing“ eingesetzt, solche Arrangements möchte auch die Zukunft nicht mehr missen.

Zwei Chöre des Kopernikus-Gymnasiums gehören zum musikpädagogischen Programm von Bärbel Miethe und Klaus Sechelmann und damit zur langjährigen Tradition derartiger Kopi-Konzerte. Publikumsliebling auch in diesem Jahr war der Chor der Sextaner und Quintaner unter dem Namen „Cinquantacinque“ (Leitung: Klaus Sechelmann), in dem hundert helle Kinderstimmen ein Medley bekannter deutscher Frühlingslieder und moderne Songs der Pop-Gegenwart sangen.

Markante Rhythmen bei bekannten Melodien, die vom Publikum mitgeklatscht wurden, bot der Mittelstufenchor, der als „Kopilicious“ (Leitung: Bärbel Miethe) gegenüber den Vorjahren nunmehr auf über dreißig Stimmen angewachsen war. Mit dem perlenden Song „Bubbly“ (C. Caillat) und dem ABBA-Gassenhauer „Mamma mia“ im hellen Discolicht wurde der zweite Konzertteil eröffnet.

Beim Vortrag „Outside looking in“, vorgetragen von Julia Exeler (Gesang) und Nikolai Brix (Gitarre), zeigte sich der hohe Anspruch an das Original der Jordan Pruitt in der sympathischen Aufgeregtheit eines Live-Auftritts. Beide bekamen einen Riesenapplaus!

Den Abschluss des Konzerts „Swing into spring“ brachte die Kopi Big Band (Leitung: Klaus Sechelmann) mit „Spring into Swing“, eröffnet mit der „Yardbird Suite“ (Ch. Parker).

Das war der bekannte Big-Band-Sound, der vom Swing zum Rock, vom Cha-Cha-Cha bis zum Schmusesong reicht. Nicht nur Klaus Sechelmann trat als Solist mit seiner Posaune auf, auch altbekannte „Gesangsstars“ krönten das Finale. Michael Lambers besang diese schöne Welt im Frühling, mit gewohnt toller Musicalstimme wieder einmal Malena Brink mit „Empire State of mind“ und im Sinatra-Schlenderschritt betonte sein „Wohlgefühl“ Jan Hendrik Terheyden.

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