Mi., 18.07.2012
Erst heißer Soul, dann kühler Shanty: Das Emsfestival-Programm – Teil 2 Kontrastprogramm auf der Ems
Die Shantychöre „Bornse Maarten“ aus Rheines Partnerstadt Borne und „Hiev rund“ aus Warendorf gestalten einen maritimen Abend am Mittwoch, 25. Juli auf der Emsbühne.
Rheine - Klassisch geht es beim Emsfestival 2012 am Sonntag auf der schwimmenden Emsbühne zu. Zum 100-jährigen Bestehen des Verkehrsvereins Rheine konnte das Sinfonieorchester (SOM) Rheine für ein Konzert auf der Ems gewonnen werden. Das Orchester – 1990 von Klaus Böwering gegründet – verbindet Lehrer der Musikschulen, Musikstudenten und Laienmusiker zu einem festen Ensemble. Zum Repertoire gehört Literatur aus dem Barock, Chorbegleitung sowie Konzertliteratur aus Klassik und Romantik.
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Das Konzert beginnt am Sonntag, 22. Juli, um 16 Uhr. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre aus „Carmen“ von Georges Bizet, „Concierto de Aranjuez“ für Gitarre und Orchester von Joaquin Rodrigo mit dem Solisten Harmut Springer, die „Moonlight“ Serenade von Glenn Miller, der „Radetzky Marsch“ von Johann B. Strauss, die „Pizzicato-Polka“ von Johann Strauss und die Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach.
Am Montag wird eine Verschnaufpause eingelegt. Weiter geht es am Dienstag, 24. Juli mit Soul, Funk und Blues von allerfeinster Qualität mit der großartigen „Tommy Schneller Band“. Das Album wurde bereits mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Nun ist dieser elektrisierende Mix erstmals auf der schwimmenden Emsbühne in Rheine zu hören.
An die Waterkant entführt das Emsfestival am Mittwoch, 25. Juli. Die Besucher dürfen sich auf einen stimmungsvollen maritimen Abend mit den beiden Shantychören „Bornse Maarten“ aus Rheines Partnerstadt Borne und „Hiev rund“ aus Warendorf, ebenfalls eine Emsstadt wie Rheine, freuen. Beliebte Melodien aus der guten alten Zeit der Windjammer wie „Early in the Morning“, „Nimm mich mit Kapitän“ oder „Rolling Home“ werden die stimmgewaltigen Seebären über die Ems schicken. Der Ursprung des Shantys geht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Shantys sind jene Lieder, die Seeleute bei der Arbeit sangen. Im Rhythmus der Musik gingen schwere Arbeiten wie Anker lichten oder Segel hissen einfach leichter von der Hand. Fast immer sind die Lieder ein Wechselgesang zwischen Vorsänger und Mannschaft. Dabei ist der Vorsänger oder Shantyman der führende Teil, die Mannschaft antwortet mit dem meist gleich bleibenden Refrain, der den Takt für die zu verrichtende Arbeit angibt.
Kiepenkerle aus Rheine erzählen in den Pausen „Dönkes“ und lustige Geschichten rund um Rheine und sind für jeden Spaß zu haben. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und endet gegen 22 Uhr.
Alle Veranstaltungen finden auf der schwimmenden Emsbühne statt. Stühle werden nicht aufgestellt, als Sitzplätze stehen nur die Steinstufen der Emstribüne zur Verfügung. Deshalb wird das Mitbringen von Decken und Sitzkissen empfohlen. Die Veranstalter bitten jedoch darum, keine Glasflaschen oder Proviantpakete mitzubringen, um Gefährdungen durch Glassplitter oder hohe Kosten für die Müllbeseitigung zu vermeiden.
Das Parkhaus an der Stadthalle ist an allen Festivaltagen durchgehend geöffnet.
Weitere Informationen sowie das Programmheft zum „EmsFestival“ sind beim Verkehrsverein Rheine, Bahnhofstr. 14, 48431 Rheine, 05971-800650, verkehrsverein@tourismus.rheine.de und www.rheine.de erhältlich.
