Di., 03.07.2012
Vierwöchige Reise nach Lima in Peru /Volles Programm von Anfang an Dionysianer entdecken eine neue Welt
Tänzer beim Dorffest in Chupaca.
Rheine - Für eine Schülergruppe des Gymnasium Dionysianum begann am 25. Juni das große Abenteuer – eine vierwöchige Reise nach Peru. Die Reise dauerte insgesamt rund 16 Stunden, elf davon der Flug von Madrid nach Lima.
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Das Ziel der Schüler waren Gastfamilien des Weberbauer Colegio, mit dem das Dionysianum schon seit einigen Jahren einen Schüleraustausch durchführt.
In Lima wurden die Schüler sehr herzlich von ihren Gastfamilien empfangen und sie lernten am nächsten Tag ihre Gastschule bei einem gemeinsamen Frühstück in der Schulcafeteria kennen.
Danach gab es ein volles Programm. Jeden Tag eine Stunde Spanischunterricht beim Schulleiter persönlich, Musikunterricht in der kleinen Gruppe, wo sie peruanische Rhythmen einüben konnten, dann peruanischer Tanz. Und natürlich gingen sie auch mit den peruanischen Partnern in den Unterricht.
Am dritten Tag gab es einen Ausflug der ganzen Schule zu einem Sport- und Spielgelände, wo man sich austoben oder entspannen konnte und immer jemanden fand, mit dem man sich unterhalten konnte.
Dann kam die Reise in die Anden, nach Huancayo (3250 Meter über dem Meeresspiegel). Es war ein privater Besuch bei der Familie eines Lehrers des Weberbauer Colegio. Die Leute dort leben unter sehr einfachen Bedingungen. Sie haben die Schüler sehr freundlich empfangen. In Chupaca, einem nahen Dorf, fand gerade ein mehrtägiges Fest mit traditionellen Tänzen statt.
Am nächsten Tag gab es ein Bauernfrühstück mit Bohnen und verschiedenen Sorten von Pellkartoffeln. In Peru gibt es hunderte Kartoffelsorten. Am Abend besuchten sie eine Bauernfamilie mit vier Kindern. Die Bäuerin bot den Rheinensern gekochten Mais und Bohnen an, wie man in Deutschland den Gästen Erdnüsse anbietet. Der Bauer war sehr interessiert und verglich seine Arbeit mit Bauern in Europa. Einerseits wusste er, dass seine Arbeitsbedingungen (praktisch ohne Maschinen) sehr hart waren, andererseits war er stolz auf die Qualität seiner Milch und fand die Massentierhaltung einiger Betriebe bei uns eher abschreckend.
Am vergangenen Sonntag stand eine Wanderung durch die hügelige, von kleinen Feldern geprägte Landschaft zum höchsten See der Welt auf dem Programm. Am Abend ging es zurück nach Lima. Fortsetzung folgt
