Sa., 23.06.2012

Abschlussjahrgang der Josefsschule Wettringen feiert seine Entlassung im Heimathaus „Trainingslager“ Schule geht zu Ende

Abschlussjahrgang der Josefsschule Wettringen feiert seine Entlassung im Heimathaus : „Trainingslager“ Schule geht zu Ende

Abschied von der Josefsschule: Im Heimathaus sagten die Schüler „Auf Wiedersehen!“. Foto: Ann-Christin Hesping

-ach- WETTRINGEN. „Jetzt ist die Zeit“ – das war das Motto, unter dem die Entlassfeier des Abschlussjahrgangs der Josefsschule am Freitag im Heimathaus stattfand. Gleichzeitig ist es ein zentraler Leitsatz, der von nun an das Leben der Schüler bestimmt, die nun mit ihrem Abschluss in der Tasche vor der Schwelle zu einem neuen wichtigen Lebensabschnitt stehen.

Von ac hesping

Die Festivitäten begannen mit einem Gottesdienst, den die Schüler teilweise selbst mitgestalteten. Zum einen sang der Chor der Schule, der erst vor gut einem viertel Jahr gegründet wurde, zum anderen lasen die Abgänger selbst Fürbitten.

Auch Bürgermeister Engelbert Rauen zählte zu den Gratulanten. Er ist gleichzeitig Mitglied im Vorstand der Stiftung St. Josefshaus in Wettringen, die sich auch um das Schulgebäude kümmern. Er wünschte den Schulabgängern alles Gute für ihre Zukunft und verglich die Schule mit der Europameisterschaft: „Nur wer sich im Trainingslager anstrengt, kann auch hinterher ganz oben mitspielen, wie zum Beispiel aktuell unsere Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft.“ Nur wer sich anstrenge und bereit sei, etwas zu leisten, werde seinen schulischen oder beruflichen Weg weiter erfolgreich fortschreiten. „Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass euch das gelingt, dass ihr diese Chancen nutzt“, gab Rauen den Abgängern mit auf den Weg.

Der scheidende Schulleiter Werner Fritzler wünschte den Schülern alles erdenklich Gute auf ihrem Weg. „Ich steige nun aus dem Berufsleben aus und stehe von da an bestenfalls noch in dem Zwang, Langeweile zu vermeiden. Bei euch ist das anders, bei euch geht es jetzt erst richtig los“, wandte sich Fritzler an die Schülerschaft. Jeder Schüler habe sein ganz persönliches Talent, auf das er sich konzentrieren solle. „Dann steht einer erfolgreichen Laufbahn, weiterhin schulisch oder von nun an beruflich, nichts mehr im Weg“, sagte Fritzler.

Doch auch die Schüler sollten an diesem wichtigen Tag nicht nur Zuhörer sein. Bei ihrer Rede erinnert sich eine der Schülerinnen an viele schöne Momente der vergangenen Schulzeit zurück, wozu zum Beispiel auch eine Klassenfahrt nach Berlin zählte. „Natürlich hat es auch schwierige Momente gegeben, aber das gehört eben auch dazu“, erzählte die Schülerin. „Lieber Herr Fritzler, es war schön mit Ihnen. Wir werden Sie alle vermissen“, schloss sie ihre Rede und sprach damit stellvertretend für alle Abgänger des Jahrgangs.

Überraschend wandte sich Lehrerin Annette Schipmann mit einem Gedicht an ihre Schüler, in dem sie auf humorvolle Art die vergangenen Schuljahre resümierte, bevor sich das Kollegium daran machte, die Abschlusszeugnisse und Geschenke in Form von individuellen Fotobüchern an die einzelnen Schüler zu überreichen.

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