Breloer arbeitet an Doku-Drama über Brecht


Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Ost-Berlin.
Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Ost-Berlin.
(Foto: dpa)


Köln - Nach dem Nobelpreisträger Thomas Mann nimmt sich Heinrich Breloer nun einen anderen großen Literaten vor: Bertolt Brecht (1898-1956). Leben und Werk des Dramatikers («Die Dreigroschenoper», «Mutter Courage und ihre Kinder») sind das Thema eines neuen Dokudramas, zu dem die Vorarbeiten schon begonnen haben.

Breloer hat unter anderem Kontakt zu den letzten noch lebenden Zeitzeugen aufgenommen. Der Fernsehfilm werde unter Federführung des WDR wieder im Verbund mit mehreren ARD-Sendern für das «Erste» entstehen und von der Bavaria Film produziert werden, teilte der Westdeutsche Rundfunk am Donnerstag in Köln mit. Drehbeginn der Spielszenen und Sendetermin stehen derzeit noch nicht fest.


Breloer, der am 17. Februar 70 Jahre alt wird, ist vielfacher Grimme-Preisträger. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen «Todesspiel» über die Entführung von Hanns Martin Schleyer durch die RAF, «Speer und Er» über den Nazi-Architekten und Hitler-Liebling Albert Speer und «Die Manns - Ein Jahrhundertroman». WDR-Intendantin Monika Piel würdigte Breloer in der Mitteilung als «Aushängeschild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Schutzpatron des mündigen Zuschauers». Mit Brecht hatte sich Breloer bereits 1978 in seinem ersten langen Dokumentarfilm «Bi und Bidi in Augsburg - Erinnerungen an den jungen Brecht» beschäftigt.



02 · 02 · 12





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