Der Rock und die Endlichkeit des Seins


Foto:
Foto:
(-)


Der Punk schiebt mit dem Rollator ins Altersheim? Ne, das passt nicht ins Bild der lauten, krachenden, heftigen Punkmusik. Alt werden? Nein. Also Sterben als Alternative? Plattencover, Konzertplakate und Songtexte preisen das schnelle, aufreibende und recht fix endende Leben - nicht nur im Punk.

Wie sich populäre Musik mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzt, sie auch verklärt oder heroisch überhöht, zeigt das als Begleitung zur gleichnamigen Ausstellung im Gronauer Rock´n´Pop-Museum erschienene Buch.


Die über 200 Fotos spannen den Bogen von den Doors und den Toten Hosen über Oomph und Gothic bis zum HipHop. Die Texte gehen in die Tiefe und beleuchten, wie Gewalt, Tod, (Jugend-)Kultur und Ästhetik zusammenhängen - und drücken sich auch nicht vor der Frage, ob Schulmassaker von der Musik inspiriert sein könnten.

» Roland Seim, Josef Spiegel (Hg.): „The sun ain´t gonna shine anymore“ - Tod und Sterben in der Rockmusik. Telos Verlag, 2009, 16,80 Euro.

VON GUNNAR A. PIER, MÜNSTER


14 · 12 · 09





TOP ARTIKEL
Topartikel Icon
KURZMELDUNGEN
TERMINSUCHE


Zeitraum:
von Kalender

Fehler: Kein kein gültiges Datum !
Format: dd mm yyyy
bis Kalender
Rubrik:


© Münsterländische Volkszeitung - Alle Rechte vorbehalten 2012

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette