Seligsprechung im Dom zu Münster


Gerhard Hirschfelder
Gerhard Hirschfelder


Münster (pbm/loy). Nach der Clemensschwester Maria Euthymia (2001), Anna Katharina Emmerick (2004), und Kardinal Clemens August Graf von Galen (2005) darf sich das Bistum Münster, wie bereits ausführlich berichtet, erneut auf eine Seligsprechung freuen. Nun wurde auch der Termin offiziell bekanntgegeben. Am 19. September wird der aus der schlesischen Grafschaft Glatz stammende Kaplan Gerhard Hirschfelder (1907 - 1942) um 15 Uhr im Dom zu Münster in einer feierlichen Zeremonie „zur Ehre der Altäre“ erhoben. Der im Konzentrationslager Dachau ums Leben gekommene Jugendseelsorger wird nicht nur in der heute polnischen Grafschaft Glatz, sondern auch im Bistum Münster besonders verehrt, weil Münster Sitz der Apostolischen Visitatur für die Priester und Gläubigen der Grafschaft Glatz und Telgte der von den „Grafschaftern“ besonders geschätzte Marienwallfahrtsort ist. Postulator des Verfahrens war der römische Rechtsanwalt Andrea Ambrosi, Vizepostulator der münsterische Offizial, Domkapitular Martin Hülskamp. Die Seligsprechung wird in Vertretung des Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Erzbischof Angelo Amato, der Metropolit der Kirchenprovinz Köln, Kardinal Joachim Meisner, vornehmen. Das Seligsprechungsverfahren hatte 1998 im Dom zu Münster begonnen.





10 · 06 · 10





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