Schöppingen - Im Umfeld eines Hauses an der Straße „Pickbreite“ in Schöppingen hat die Polizei am Dienstag ein Messer gefunden, das die Waffe sein könnte, mit der am Freitag vorvergangener Woche ein 18-jähriger Schöppinger tödlich verletzt wurde.
„Es handelt sich wahrscheinlich um die Tatwaffe“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster, Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer, gegenüber unserer Zeitung. Der Fund sei für die Ermittler in dem Fall „ein wichtiger Schritt“, so Schweer weiter. Das Messer sei auf dem Erdboden gefunden worden. Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Iraker, hatte in Vernehmungen eingeräumt, die Waffe auf ein Dach geworfen zu haben. Nach seiner Schilderung des Gebäudes suchte die Polizei jetzt erneut im Umfeld des beschriebenen Hauses und fand die Waffe. „Es handelt sich um ein Küchenmesser von 30 Zentimeter Länge, davon hat die Klinge eine Länge von 20 Zentimeter“, so Schweer.