Schöppingen - Auch zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 18-jährigen Jugendlichen kommt Schöppingen nicht zur Ruhe. Trauer, Sorge, Verunsicherung, Verärgerung und Wut prägen die Stimmung der Menschen.
Eine der Ursachen dafür: Der Tat verdächtig ist ein 28-jähriger Iraker, der im Ort in einer Zentralen Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber lebte. Er soll dem 18-Jährigen einen tödlichen Messerstich versetzt haben. Ein Küchenmesser, bei dem es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft vermutlich um die Tatwaffe handelt, wurde erst am Dienstag gefunden. Gegenüber den Ermittlern soll der 28-Jährige ausgesagt haben, früher bereits in England in eine Messerstecherei verwickelt gewesen zu sein. Zweieinhalb Jahre habe er dafür im Gefängnis verbracht. Interpol überprüft jetzt diese Aussage