Rheine - Die deutschen Heeresflieger gehen auf Konfrontationskurs zum Verteidigungsministerium. Durch den gut sieben Jahre dauernden Isaf-Einsatz in Afghanistan sei insbesondere bei den beiden CH-53-Transporthubschrauber-Regimentern aus Rheine und Laupheim die Belastungsgrenze erreicht. „Die personellen Reserven sind erschöpft“, sagt Oberstleutnant Reinhard Schlepphorst als Interessenvertreter des fliegenden Personals beim Heer. Er reagierte damit auf eine Ankündigung von Verteidigungsminister zu Guttenberg.
Der Minister will zusätzliche Transporthubschrauber vom Typ Sikorsky CH-53 in den „kriegsähnlichen“ Einsatz nach Afghanistan schicken. Acht kampfwertgesteigerte Hubschrauber des Heeres sind am Hindukusch stationiert. „Die Belastungsgrenze der für den Auslandseinsatz ausgebildeten CH-53-Besatzungen ist erreicht“, so Schlepphorst. Unterdessen bestätigen Sprecher der Division Luftbewegliche Operationen und des Verteidigungsministeriums, dass „Entlastungsoptionen“ für die Besatzungen „geprüft werden“.








