Uni-Proteste: Keine Strafanträge gegen Audimax-Besetzer in Münster


Nach der Besetzung eines Hörsaals im Fürstenberghaus wollen die Studenten ihre Schlafsäcke zurück, fürchten aber strafrechtliche Verfolgung.
Nach der Besetzung eines Hörsaals im Fürstenberghaus wollen die Studenten ihre Schlafsäcke zurück, fürchten aber strafrechtliche Verfolgung.
(Foto: Oliver Werner)


Münster - Die Audimax-Besetzer der Universität Münster müssen nun doch keine Strafen fürchten. Die Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität, Ursula Nelles, zog die im November gestellten Strafanträge zurück, wie die Hochschule am Donnerstag mitteilte.

Als Grund nannte sie: die Studenten hätten Bereitschaft gezeigt, „konstruktiv an der Reform des Bologna- Prozesses mitzuarbeiten“. Die Polizei hatte den Hörsaal am 6. November geräumt und die Personalien von 53 Studenten aufgenommen.


Bundesweit hatten im vergangenen Jahr Studenten Hörsäle blockiert. Damit protestierten sie für bessere Studienbedingungen und gegen die Bachelor- und Masterabschlüsse.



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