Rheine: Heeresflieger bleiben von Truppenaufstockung unberührt


Ein "Doorgunner" in der CH 53.
Ein "Doorgunner" in der CH 53.
(Schrief)


Rheine. Die Rheiner Heeresflieger bleiben von der angekündigten Truppenaufstockung am Hindukusch unberührt. Im Einsatzland sollen die deutschen Soldaten künftig bei Bedarf vermehrt auf amerikanische Hubschrauber zugreifen können. Das bestätigte ein Sprecher im Bundesverteidigungsministerium.

Die deutschen Truppen in Afghanistan werden derzeit von acht mittleren Transporthubschraubern CH 53 GS unterstützt. "Es ist derzeit nicht geplant, die Zahl der deutschen Hubschrauber in Afghanistan aufzustocken", sagte ein Sprecher im Verteidigungsministerium.


Stattdessen sollen die im Norden Afghanistans eingesetzten Bundeswehrsoldaten künftig auf etwa 50 amerikanische Hubschrauber zugreifen können, die dem Regionalkommando Nord (Regional Command North) zugewiesen sind. Die amerikanischen Hubschrauber unterstehen dem deutschen Brigadegeneral Frank Leidenberger als Kommandeur des RC North.

Beim mittleren Transporthubschrauber-Regiment 15 "Münsterland" in Rheine-Bentlage kommt die Entwicklung "nicht unerwartet", wie Regimentssprecher Oberstleutnant Manfred Schlensog bestätigt. Erst zum Ende des vergangenen Jahres hatten sowohl die Heeresflieger in Rheine als auch das Schwester-Regiment im baden-württembergischen Laupheim auf die enorme Belastung der Hubschrauber-Besatzungen hingewiesen.

VON MATTHIAS SCHRIEF


26 · 01 · 10



MEHR ZUM THEMA




TOP ARTIKEL
Topartikel Icon
AKTUELLE FOTOSTRECKEN
KURZMELDUNGEN
FAHRPLAN-AUSKUNFT
von:
Haltestelle Str./Nr.
nach:
Haltestelle Str./Nr.


© Münsterländische Volkszeitung - Alle Rechte vorbehalten 2012

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette