Duisburg - Außen Backstein des Jahres 1913, innen moderne Technik. Die Betriebsstätte der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in Duisburg ist unscheinbar, und doch ist sie in den Fokus von Atomkraftgegnern aus dem Münsterland gerückt. Hier wird ein Teil der schwachradioaktiven Abfälle aus dem Betrieb und Abbau von Atommeilern für das Zwischenlagern in Ahaus vorbereitet.
Container mit Schrott, rechts Körbe voller Plastiktüten: Overalls, Handschuhe, Lappen. Mitten in der 15 Meter hohen Halle steht eine zweite Halle - ein „Caisson“. Drinnen herrschen zehn Pascal Unterdruck, damit kein Staub heraus kann. Denn: Was wie normaler Schrott und Müll aussieht, stammt aus Kernkraftwerken.