Düsseldorf - NRW hat die Standorte für 36 Kraftwerke und mehr als 2600 Windanlagen planerisch gesichert. Gleichzeitig nimmt NRW Abschied von acht Standorten für ehemals geplante Megakraftwerke.
Das Landeskabinett beschloss eine Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP), in dem festgelegt wird, wo und was in Zukunft im Bereich der Energieversorgung stattfinden darf. Bei den 36 gesicherten Kraftwerksstandorten handelt es sich unter anderem auch um das Eon-Kohlekraftwerk in Datteln, dessen Weiterbau vom OVG Münster teilweise aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlagen gestoppt worden war. „Es geht bei der Neuregelung auch um Datteln“, bestätigte Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU).