Aachen - Als zweite Kommune in der Region hat sich die Stadt Aachen für ein Verbot der rechtsextremen Gruppierung Kameradschaft Aachener Land (KAL) ausgesprochen. Der Rat habe am Mittwoch einen einstimmigen Beschluss gefasst, teilte die Stadt Aachen am Donnerstag mit. Die Politik schloss sich damit einem Appell des Herzogenrather Bündnisses gegen Rechts an. Das Bündnis hatte ein sofortiges Verbot der KAL als Reaktion auf die Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Neonazi-Gruppe gefordert. Die KAL präge die neonazistische Szene in der Aachener Region und sie sei besonders aktiv, heißt es im Verfassungsschutzbericht 2010.
Verfassungsschutzbericht NRW





