Rüttgers rudert zurück


Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Rüttgers behauptet, von den Sponsoring-Plänen der NRW-CDU nichts gewusst zu haben - allein, die Bürger glauben ihm nicht.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Rüttgers behauptet, von den Sponsoring-Plänen der NRW-CDU nichts gewusst zu haben - allein, die Bürger glauben ihm nicht.
(Foto: dpa)


Düsseldorf - Der Ministerpräsident rudert zurück. Jürgen Rüttgers will nach dem Regierungswechsel in Düsseldorf nur ein Jahr lang Privilegien wie Dienstwagen, Fahrer und zwei Mitarbeiter nutzen. Er wolle nur das in Anspruch nehmen, „was bereits bei früheren Amtsübergaben und auch bei der Regierungsübernahme 2005 bei meinem Vorgänger galt“. Zuvor war Rüttgers mit seinem Wunsch, eine solche Übergangsausstattung für fünf Jahre festzuschreiben, in die Kritik geraten. Abgeordnete im Landtag berichteten von empörten Reaktionen an der Basis.

Am Vortag hatte der Chef der Staatskanzlei, Karsten Beneke, mit SPD-Chefin Hannelore Kraft die Amtsübergabe besprochen. Dabei ging es auch um „nachwirkende Aufgaben“ des Ministerpräsidenten. Aus SPD-Kreisen wurde bestätigt, dass Kraft sich für eine gestaffelte Lösung nach Amtszeit, maximal aber zweieinhalb Jahre, ausgesprochen habe. Nachdem er gestern Morgen darüber informiert worden sei, habe er sich entschlossen, diese „Lösung nicht in Anspruch zu nehmen“, erklärte Rüttgers.





02 · 07 · 10



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