Großer Umbau in der NRW-CDU


Karl-Josef LaumannFoto:
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(dpa)


Düsseldorf - Der designierte CDU-Landesvorsitzende Norbert Röttgen will seinen unterlegenen Mitbewerber Armin Laschet zum Stellvertreter machen. Darauf haben sich beide Politiker verständigt. Vom Landesvorstand erhielten sie am Dienstagabend grünes Licht, wie Röttgen nach der Sitzung der Parteiführung berichtete.

Zustimmung gab es auch für Röttgens Plan, Oliver Wittke als neuen Generalsekretär vorzuschlagen. Der Chef des CDU-Bezirks Ruhrgebiet, ein politischer und persönlicher Weggefährte des Bundesumweltministers, sei „kämpferisch und basisnah“. Zudem stehe er für das Signal, dass das Ruhrgebiet in der NRW-Parteispitze vertreten ist. Bei der Landtagswahl hatte die CDU dort kaum gepunktet. Der bisherige Generalsekretär Andreas Krautscheid hat seinen Rücktritt angekündigt und will sich in der kommenden Woche zu seiner politischen Zukunft äußern. Als neue Schatzmeisterin schlägt Röttgen die Ex-Wirtschaftsministerin Christa Thoben vor. Er schätze ihre „Autorität und Unabhängigkeit“.


Für die Positionen der fünf Stellvertreter stehen mit Laschet sieben Kandidaten bereit, wobei die Kölnerin Ulla Heinen die einzige Frau ist - die CDU braucht satzungsgemäß eine zweite Kandidatin. Der Bezirksverband Münsterland hat Fraktionschef Karl-Josef Laumann nominiert. Weitere Kandidaten sind Josef Hovenjürgen (Recklinghausen), Eckhard Uhlenberg (Soest), Sven Volmering (Junge Union) und der Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.



02 · 11 · 10



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