Münster/Düsseldorf - Ihr Optimismus und ihr Programm für die nächsten zwei Wochen basieren auf vier Bausteinen: „Wir brauchen bei den Kommunalfinanzen, im Bereich der Bildung, der Arbeitsmarktpolitik und beim Ausbau der ökologischen Klima- und Energiepolitik einen grundlegenden Neustart“, sagt Hannelore Kraft. In zwei Wochen wird die SPD-Spitzenkandidatin wissen, ob sie mit ihrem politischen Konzept bei den Wählern punkten kann und tatsächlich als neue Ministerpräsidentin ins Düsseldorfer Stadttor einziehen wird.
Dabei ist Kraft, gelernte Ökonomin, nicht zimperlich. Die Studiengebühren sollen schrittweise abgeschafft werden, die Kita-Gebühren vom letzten Kita-Jahr an rückwirkend beitragsfrei gestellt werden. Und auch die Kommunen sollen finanziell wieder Luft zum Atmen bekommen. „Gerade in den Städten und Gemeinden vor Ort entscheidet sich, welche Chancen Kinder haben. Wir müssen viel mehr Geld in die Vorbeugung stecken. Wir dürfen kein Kind mehr zurücklassen. Doch dies gelänge immer weniger, da die Kommunen finanziell dazu nicht in der Lage seien.







