Gronau - Am Donnerstag ist es in der Behältervorbereitung der Urananreicherungsanlage Gronau zu einer Freisetzung radioaktiver Stoffe gekommen. Ein Mitarbeiter der Urenco Deutschland, der zu diesem Zeitpunkt vor Ort war, ist vorsorglich für 24 Stunden ins Krankenhaus zur Beobachtung eingeliefert worden.
Der Vorfall , bei dem Uranhexoflourid freigesetzt wurde, ereignete sich in der Behältervorbereitung. Die Raumluft wurde über Filter abgeleitet. Die Messwerte am Fortluftkamin liegen nach Unternehmensangaben unterhalb der zugelassenen Grenzwerte. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung", versicherte Urenco. Der Urenco-Mitarbeiter war zunächst in ein Krankenhaus nach Ochtrup gebracht worden. Mittlerweile wurde er in die Uniklinik nach Münster gefahren.