Münster - Für die Stammzellforschung in Nordrhein-Westfalen und speziell in Münster geht es in diesen Tagen um die Wurst. So sieht es jedenfalls Professor Hans Schöler, Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Biomedizin in Münster.
Er hat seit 2007 Pläne für das so genannte Care-Institut für Medikamentenforschung entwickelt. Die von Schölers Institut künstlich erzeugten Stammzellen ermöglichen eine neue Methode, Wirkstoffe in großem Stil an erkrankten Zellen außerhalb des Organismus zu testen. Internationale pharmazeutische Unternehmen haben großes Interesse, sich an dem Institut zu beteiligen und in Münster zu forschen, sagt Schöler.