NRW
Einzelhandel
11.01.2017

Duin will rechtssichere Verständigung über Sonntags-Verkauf

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Streit um verkaufsoffene Sonntage bemüht sich das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium um Moderation. Nachdem Gerichte auf Antrag der Gewerkschaft Verdi mehrere geplante Sonntagsverkäufe gekippt hatten, hat Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) alle Beteiligten zu einem Runden Tisch geladen. «Die jüngsten Urteile verunsichern Kommunen und Händler ebenso wie die Verbraucherinnen und Verbraucher», sagte Duin der «Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung» (Donnerstag).

Mit Handel, Gewerkschaften, Kirchen, Kommunen und Bezirksregierungen will das Ministerium eine Empfehlung entwickeln, wie offene Sonntage rechtssicher gestaltet werden können. Duin wies darauf hin, dass das NRW-Ladenöffnungsgesetz ausdrücklich die Möglichkeit vorsieht, anlassbezogen an vier Sonn- oder Feiertagen im Jahr eine Ladenöffnung zu genehmigen. «Daran wollen wir festhalten», betonte er. Alle Beteiligten müssten nun daran arbeiten, die Genehmigungen für die nächsten Jahre rechtssicher zu gestalten.

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