Ahaus - Mit scharfer Kritik reagieren die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ sowie das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen auf die jüngsten Aussagen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) zur Zwischen- und Endlagerung von Atommüll.
So hatte Arthur Junkert vom BfS laut Medienberichten gesagt, die Endlagerfrage für schwach- und mittelradioaktive Abfälle sei geklärt. Gegenüber unserer Zeitung hatte er betont, der bei Salzgitter gelegene Schacht Konrad als geplantes Atommüll-Endlager werde „mindestens 300.000 Jahre dicht halten“. Schacht Konrad gilt als Entsorgungsnachweis für den schwach- und mittelradioaktiven Atommüll, der schon bald ins Atommülllager nach Ahaus rollen solle.