Interesse an BIG ist groß


Über die Planungen für die BIG 2011 informierten sich gestern Abend Unternehmer aus Borken.
Über die Planungen für die BIG 2011 informierten sich gestern Abend Unternehmer aus Borken.
(Foto: Schönherr)


Borken. Es soll das große Schaulaufen der Unternehmen werden. Und offenbar sind die Organisatoren der Borkener Industrie- und Gewerbetage 2011 (BIG) mit ihren Planungen der zweitägigen Veranstaltung auf einem guten Weg. Das Interesse bei den Borkener Firmen ist jedenfalls groß.

150 Zuhörer folgten gestern Abend in der Stadthalle Vennehof den Ausführungen von Willy Hetkamp. Der Vorsitzende des Vereins Aktive Unternehmen im Westmünsterland (AIW) erläuterte, wie sich die Firmen am Wochenende 18. und 19. Juni präsentieren können. Gegenüber den ersten Auflagen in den Jahren 2000 und 2004 soll die BIG 2011 gestrafft werden. Betriebspräsentationen finden nur noch am Sonntag statt. Am Samstag beschränkt sich das Programm auf eine Eröffnungsparty.


Auch die Veranstaltungsfläche wird reduziert. Das Geschehen soll sich im Gewerbegebiet Borken-Ost auf das Areal konzentrieren, das zwischen Otto-Hahn-Straße, Hohe Oststraße, Hansestraße, Nordbahn und Ahauser Straße liegt. „2004 hatten die Besucher weite Wege“, begründete Hetkamp die Verkleinerung. Unternehmen, die nicht in dem abgesteckten Gebiet ansässig sind, werden Ausstellungsflächen in Zelten zur Verfügung gestellt. Auf dem Gelände der Firma Bierbaum soll eine Automeile entstehen, auf der die Borkener Autohändler ihre Fahrzeuge ausstellen. Den ganzen Sonntag über soll die Veranstaltung den Charakter eines Tages der offenen Betriebe haben. Die Firmen sind aufgerufen, neben den Betriebspräsentationen ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Aktionen für die Besucher auf die Beine zu stellen.

Dass die Planungen für die BIG 2011 noch in einem frühen Stadium sind, zeigte sich gestern Abend bei den Nachfragen aus dem Plenum. Einiges müssen die Organisatoren von AIW und Stadtverwaltung noch klären. Zum Beispiel wo es zusätzliche Parkplätze gibt, falls die eingeplanten nicht reichen. Und ob Betriebe, die gastronomische Angebote machen, größere Zelte zur Verfügung gestellt bekommen, um ihre Gäste zu bewirten. „Wir verstehen die BIG als Gemeinschaftsprojekt mit Ihnen allen“, erklärte Katja Hoffboll von der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken, dass die Organisatoren weitere Anregungen gerne in die Planungen mit aufnehmen. Verbindlich anmelden müssen sich die Betriebe im Januar 2011.

VON MARKUS SCHÖNHERR


02 · 09 · 10





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