Gescher (wr). ). "Keine Interna, nur das Ergebnis" werde der Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) über seine Beratungen in der Sache des ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden und heutigen Stadtvertreters Franz-Josef Kunst öffentlich machen. So leitete Bürgermeister Hubert Effkemann am Mittwochabend im Rat zu einem Thema über, das mit Spannung erwartet worden war. Denn der RPA hatte am 5. 1. die gegen Verwaltung und die Kämmerin Sabine Kucharz gerichteten Vorwürfe geprüft. Kunst hatte behauptet, Stadt und Kämmerin hätten seinen Ruin betrieben. Der RPA dagegen "kommt zu dem Ergebnis, dass die von Herrn Kunst in Öffentlichkeit geäußerKunst der Öffentlichkeit geäußerten Vorwürfe nach Kenntnis der Sachlage nicht berechtigt sind", trug Ferdinand Hölter (CDU) für dieses Gremium vor. Das Ergebnis nahm der Rat bei vier Enthaltungen (aus FDP- und SPD-Reihen) zustimmend zur Kenntnis. Außerdem empfahl der RPA dem Rat zu beschließen, dass "bei weiteren öffentlichen Vorwürfen Kunsts in dieser Angelegenheit der Bürgermeister als Leiter der Verwaltung rechtliche Schritte einleitet." Diesen Vorschlag nahm der Rat bei einer Enthaltung an. Laut Kunst, der seine Vorwürfe aufrecht hält, war ihm die Teilnahme an der Sitzung (des RPA) verweigert worden.







