Dülmen. Die goldenen Stolpersteine sind ein Blickfang. Sie erinnern an das jüdische Leben in Dülmen. Und sie sind anhand ihrer Farbe für Fußgänger schon von weitem gut zu erkennen. Allerdings sind es nicht die einzigen Stolpersteine in der Dülmener Innenstadt. An einigen Stellen gibt es Kanten, die für Fußgänger gefährlich und für die Benutzer von Rollatoren und Rollstühlen mühsam zu bewältigen sind.
So machten in den vergangenen Wochen einige Passanten Bekanntschaft mit zwei hochstehenden Pflastersteinen vor der Drogerie Müller. Mehrere Kunden kamen zu Fall. Eine DZ-Leserin hatte sich unter der Rubrik „Aufgefallen“ bei zwei Herren bedankt, die ihr nach einem Sturz aufgeholfen hatten. Diese Stolperfalle wurde mittlerweile vom Baubetriebshof der Stadt Dülmen ausgebessert.