Spannende "Reise" nach Malaysia


In zwei ökumenischen Werkstätten - im Bild: Ascheberg - haben sich die Teilnehmerinnen mit dem Leben und Arbeiten in Malaysia beschäftigt. Foto: Theo Heitbaum
In zwei ökumenischen Werkstätten - im Bild: Ascheberg - haben sich die Teilnehmerinnen mit dem Leben und Arbeiten in Malaysia beschäftigt. Foto: Theo Heitbaum


Kreis.Coesfeld. In ökumenischen Werkstätten haben sich Frauen aus dem Kreis Coesfeld jetzt im Pfarrheim St. Lambertus in Ascheberg und im Pfarrheim St. Josef auf den Weltgebetstag vorbereitet, bei dem diesmal Malaysia im Mittelpunkt steht. Die Leitung dieser spannenden "Reise" in das vorwiegend vom Islam geprägte Land in Südostasien hatten Gisela Budde, Kreisdekanatsteamsprecherin der kfd, Ursula Nordhoff-Schöttler, Ev. Frauenhilfe, Renate Tenner, Ev. Frauenhilfe und Ulla Kintrup-Limbrock, Diözesanreferentin. Kintrup-Limbrock beendete damit nach 17 Jahren ihre aktive Mitarbeit im Leitungsteam. Budde bedankte sich mit einer Kerze für ihren großen Einsatz. Neue Unterstützung bekam das Leitungsteam von Dorothee Tappe, Pastoralreferentin aus Lüdinghausen, und Andrea Thül-Reddig, Musikpädagogin und Leiterin des Kirchenchors Ascheberg.

"Selamat Datang - Frieden und Willkommen": Die Handflächen wie im Gebet aneinandergelegt verbeugte sich Budde und begrüßte die Teilnehmerinnen nach einem malaysischen Ritual. Frauen aus Malaysia haben unter dem Thema: "Steht auf für die Gerechtigkeit" die Liturgie für den Weltgebetstag 2012 erarbeitet. Diese Liturgie wird am 2. März 2012 in 170 Ländern gefeiert.


Malaysia verzeichnet den größten wirtschaftlichen Aufschwung Südostasiens, der viele Migranten ins Land führt. Diese leben und arbeiten oft in unwürdigen Verhältnissen. Korruption, Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen prägen den Alltag. Kritik zu üben, kann gefährlich werden. Mit ihren Texten in der Liturgie ermutigen die Frauen aus Malaysia alle Christen für die Gerechtigkeit aufzustehen.

In den Arbeitskreisen Bibelarbeit, Musikalische Gestaltung und Gestaltung der Liturgie bekamen die Frauen, die in den örtlichen Pfarreien am 2. März 2012 den Weltgebetstag durchführen, sehr viele Anregungen. Aufsehen erregte die "Straße der Harmonie", die mitten im Raum mit Gegenständen, die verschiedene Religionen symbolisierten, dargestellt war. Diese Straße ist in Georgetown zu finden. Mehr als 100 Gebets- und Gotteshäuser werden dort gezählt. Mit Gottesdiensten klangen Werkstätten aus.



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