Mitgliederversammlung der Hüwelgemeinschaft Seppenrade

Pilgrim-Areal intensiv diskutiert


Auch Ehrungen wurden im Rahmen der Jahresversammlung der Hüwelgemeinschaft vorgenommen.Foto:
Auch Ehrungen wurden im Rahmen der Jahresversammlung der Hüwelgemeinschaft vorgenommen.Foto:
(mib)


Seppenrade - Das dreitägige Fest zum 50-jährigen Bestehen der Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet alltied“ im Rückblick und die Zukunft des ehemaligen Ziegeleigeländes Pilgrim nach der Absage an den Florapark durch den Planungsausschuss der Stadt waren die bestimmenden Themen der gut besuchten Mitgliederversammlung im „Haus Sträter“ am Sonntagnachmittag.

Geschäftsführer Jörg Vors­pohl ließ nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Willi Heimsath, der ganz besonders den Ehrenvorsitzenden Heinz Wüller und die Ehrenmitglieder willkommen hieß, die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.


Dass sich die Fußballer des HSV Hüwel in Duisburg den Titel des NRW-Meisters, das beste Freizeitteam im Land, sicherten, krönte das Jubiläum, wie Sportwart Theo Thiering bekanntgab. „Unsere Erfolge haben das Ansehen der Gemeinschaft gesteigert“, sagte er. Zahlen über die Erfolge der Sportler werden auf der Generalversammlung am 10. Februar bekanntgegeben. Trotz der umfangreichen Vorbereitungen für das Jubiläum fiel der Bericht von Kassierer Heinrich Weiling positiv aus, so dass der Vorstands einstimmig entlastet wurde.

Neue Gesichter wurden bei den Neuwahlen in den Vorstand gewählt. Während Ulla van der Graaf und Jörg Vorspohl in ihren Ämtern bestätigt wurden, wurden Oliver Schmittat und Walter Frischat für Sabine Schäfer, die aus persönlichen Gründen den Vorstand verlassen hatte, und Hans Liebigt, der sich nach neun Jahren nicht mehr zur Wahl stellte, gewählt. Liebigt wurde für seine langjährige Tätigkeit ebenso mit einem Geschenk geehrt wie Klaus Behmenburg für 15-jährige und Theo Thiering für 20-jährige Vorstandstätigkeit. Blumen gab es auch für Gudrun Heimsath für ihre immer zuverlässige Unterstützung des Vorstandsteams.

Bernhard Fels und Wolfgang Wischnewski wurden zu Kassenprüfern ernannt. Der Haushaltsplan 2012 wurde ebenso verabschiedet wie der umfangreiche Terminkalender etwa mit dem Umwelttag am 24. März, dem AH- und internationalen Fußballturnier am 23. und 24. Juni und dem Sommer- und Kinderschützenfest am 25. und 26. August.

Einen breiten Raum nahm eine Diskussion über die Zukunft des Ziegeleigeländes nach der Absage an den Florapark ein, bei dem die beiden Ratsherren, Heinrich Horstmann (CDU) und Wolfgang Wischnewski (UWG) den Mitgliedern Rede und Antwort standen. „Damit dieses Gelände geordnet wird, müssen wir darauf drängen, dass die Planung weiter läuft, auch ohne den Florapark, und die Verträge mir der Erbengemeinschaft und der Firma Gerhardt & Raesfeld verlängert wird. Es geht hier um die Sache, nicht um eine Partei“, sagte Heinrich Horstmann, der den Vorstand um Unterstützung bat. Zuvor hatte Horstmann die Nachricht überbracht, dass der Kanalseitenweg in diesem Jahr noch erneuert wird. Wolfgang Wischnewski ging zunächst auf das leidige Thema „Beleuchtung am neuen Berg“ ein. „Da wird viel Geld für Gutachten ausgegeben, für die Lampen, die wir Hüwelaner fordern, aber nichts. Zum Thema Florapark, das für die UWG noch nicht gestorben ist, werden wir Argumente sprechen lassen und Transparenz erzeugen“, versprach Wischnewski.

Zum Abschluss der Versammlung beschlossen die Mitglieder, dem Bürgermeister zu diesem heiklen Thema einen Brief zu schreiben.



30 · 01 · 12





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