Giftköder: Hund musste eingeschläfert werden

Von Sigmar Syffus



Senden. Der Verdacht, dass in der Gemeinde Senden vergiftete Hundeköder ausgelegt worden sind (WN berichteten), hat sich am Wochenende auf traurige Weise erhärtet: In Ottmarsbocholt musste ein Hund mit Vergiftungserscheinungen eingeschläfert werden. „Wir haben die Polizei und den Kreis Coesfeld eingeschaltet und fahren jetzt das ,Komplettpaket’“, berichtete Fachbereichsleiter Norbert Pelzer. Eine Probe, des beim Tierarzt abgegebenen „Köders“ sei zum Chemischen Landes- und Staatlichen Veterinär-Untersuchungsamtes nach Münster gebracht worden. Das Ergebnis soll am Dienstag (21. Oktober), spätestens aber am Mittwoch vorliegen, sagte Pelzer. Der Fachbereichsleiter empfiehlt allen Hundehaltern, ihre Tiere an der Leine zu halten und besondere Vorsicht walten zu lassen. Wer verdächtige „Hundeköder“ am Wegesrand entdeckt, wird gebeten, diese vorsichtig einzusammeln und sich mit der Gemeinde Senden, 0 25 97/ 69 91 09, in Verbindung zu setzen. Gemeinsam mit dem Veterinäramt - und gegebenenfalls mit der Polizei - sollen nun weitere Maßnahmen abgestimmt werden, berichtete Norbert Pelzer.

VON SIGMAR SYFFUS, SENDEN


20 · 10 · 08





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