Reckenfeld - Gerade mal ein Jahr ist er alt, der Reckenfelder Bürgerverein („ReBüVe“). Und obwohl man mit rund 30 Mitgliedern keine Bäume ausreißen kann, bindet sich der Neuling der Reckenfelder Vereinsszene gleich zwei potenzielle Großprojekte ans Bein. Nicht nur den ehemaligen Munitionsschuppen in der Lennestraße will der Verein in Eigenregie nutzbar machen (WN berichteten), auch auf das frühere Schulgebäude in der Ortsmitte hat der Verein ein Auge geworfen. Dort soll nach den Vorstellungen der Vereinsmitglieder ein Bürgerhaus entstehen. Im Vergleich sicher das Projekt mit noch größerer Tragweite - und noch mehr Arbeit.
Mit einem Flyer, der im Ort verteilt wurde, wirbt der ReBüVe um Unterstützung. „Wir müssen da noch intensiv dran arbeiten“, weiß der erste Vorsitzende Klaus-Dieter Niepel. „Wir müssen die Reckenfelder auf unsere Seite bringen“, sagt er und meint: Sie für die Idee gewinnen, sie zur Mitarbeit „anstiften“ und sie zum Zahlen des „ReBüVe“-Mitgliedsbeitrages motivieren.