Von Francis Kroll
RIESENBECK. „Omnia cum Deo, nihil sine Eo“ (Alles mit Gott, nichts ohne ihn). Dieser Spruch, eingemeißelt in einen Sandsteinblock, ziert neben der Gerichtslinde, Bänken und Tischen sowie Pranger die neue Anlage am Postdamm, Ecke Teutohang. Innerhalb von vier Monaten wurde der Ruheplatz geplant und fertiggestellt. Am Samstag feierten Nachbarn und Sponsoren die Einweihung.
Peter Rhode als Hauptakteur freute sich über den guten Zuspruch nicht nur von den Anliegern, sondern auch von Spaziergängern und auswärtigen Wanderern, die den Ruheplatz „Zur Gerichtslinde“ bereits jetzt als ein touristisches Kleinod betrachten. Er dankte den vielen Freunden und Sponsoren, den Nachbarn und Helfern, die ihn bei der Umsetzung seines Plans geholfen haben. Ihnen allen wurde eine Hinweistafel mit Namen gewidmet. Unter anderem findet sich auch der Riesenbecker Heimatverein wieder, der die Bänke und den Tisch aufstellte.
Erfreulich war, und das betonte Peter Rhode gerne, dass diese Anlage ohne Steuergelder gebaut worden sei. Das griff Bürgermeister Heinz Hüppe auf und betonte, dass diese Bürgeraktion, bei der die Stadt Hörstel das Grundstück zur Verfügung stellte, gern weiter Schule machen dürfe. Denn wo Bürger sich ehrenamtlich einsetzen, da werde etwas bewegt. Mit dem gemeinsam gesungenen „Riesenbecker Lied“ und der Einladung zu Kaffee und Kuchen in der „Gerichtsklause“ auf dem Anwesen Rhode feierten die Beteiligten weiter.
In den Gesprächen erinnerten sich die Nachbarn immer wieder an den Eifer, mit dem Peter Rhode ans Werk ging. „Selbst morgens um 4 Uhr sah man ihn schon mal im Morgenmantel zur Anlage gehen. Wer weiß, was ihm nachts wieder eingefallen ist.“