„Morgens ist es stockdunkel“


Die Arbeiten für den Endausbau des Welzens laufen zurzeit. Die Sorge, dass die Fußwege dunkel bleiben, treibt nicht nur Dirk Uhlenbrock um, der Unterschriften für die Beleuchtung gesammelt hat. Foto:
Die Arbeiten für den Endausbau des Welzens laufen zurzeit. Die Sorge, dass die Fußwege dunkel bleiben, treibt nicht nur Dirk Uhlenbrock um, der Unterschriften für die Beleuchtung gesammelt hat. Foto:
(Sabine Niestert)


Laer - „Wenn die Kinder morgens zur Schule gehen, ist es stockdunkel“, sorgt sich Dirk Uhlenbrock um die Sicherheit der Mädchen und Jungen aus dem Welzen. Abends sei es auch nicht besser, sieht er besonders in der kalten Jahreszeit Gefahren für jene Passanten, die nicht auf den Straßen des Baugebietes unterwegs sind.

Um seiner Forderung nach Lampen für die Fußwege Nachdruck zu verleihen, ist der Anlieger kürzlich von Haus zu Haus gegangen und hat Unterschriften gesammelt. „Leider hatte ich nicht genug Zeit“, bedauert Uhlenbrock, dass er nicht alle Haushalte aufsuchen konnte. Doch die Anwohner, die er angesprochen habe, hätten unterschrieben, sieht er sich in seinem Anliegen bestätigt.


„Ich habe das Grundstück erschlossen inklusive der Lampen gekauft“, berichtet der Initiator in einem Gespräch mit den WN. Während einer Anliegerversammlung sei die Beleuchtung auch zugesagt worden. Um diese bei der Verwaltung einzufordern, hat er die Liste mit den Unterschriften bereits ans Amt geschickt. Den Eingang des Schreibens bestätigte auf Anfrage der WN Bauamtsleiter Stefan Wesker. Wie er erklärte, würde die Thematik während der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses als Antrag behandelt. So müssten die Politiker entscheiden, wie sie mit der Forderung der Bürger verfahren wollen.

Die Kosten für die Beleuchtung der Fußwege schätzt der Verwaltungsmitarbeiter auf rund 40 000 Euro. Weil die Kommune das Geld nicht habe, sei bisher auf die Leuchten verzichtet worden, da die Hauptstraßen bereits mit Lampen versorgt sind. Das notwendige Kabel für die Installation der zusätzlichen Lampen sei aber vorhanden. „Ich sehe es nicht ein, dass die Kinder auf der Straße gehen sollen“, ärgert sich Dirk Uhlenbrock über die Aussage von Stefan Wesker, dass die Maßnahme gestrichen worden sei.

VON SABINE NIESTERT, STEINFURT


02 · 02 · 12





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