Nordwalde - UWG und SPD lehnen den von Bürgermeisterin Sonja Schemmann eingebrachten Haushaltsentwurf ab. Unabhängig voneinander betonen beide Fraktionen in Pressemitteilungen, dass die Gemeinde nach ihrer Ansicht viel energischer sparen müsse. Die SPD hält den Haushaltentwurf für „inakzeptabel“, die UWG bezeichnet die Ausgabenpolitik als „untragbar“.
Unter dem Eindruck des Referats des CDU-Haushaltsexperten Werner Hols (die WN berichteten) hat die UWG bei ihrer anschließenden Fraktionssitzung ihre grundsätzliche Haushaltspolitik für die nächste Zeit diskutiert. Nach dem jetzigen Haushaltsentwurf würden die liquiden Mittel der Gemeinde von plus 1,5 Millionen Euro Ende 2010 auf minus 6,2 Millionen Euro Ende 2012 fallen, zusätzlich zu den Ende 2010 auf rund neun Millionen Euro gestiegenen Altschulden, heißt es in der Pressemitteilung der Unabhängigen. „Das wurde von allen Anwesenden als untragbar angesehen, auch wenn andere Gemeinden offenbar auf einen ,komfortablen Untergang setzen und damit ihre Unabhängigkeit riskieren“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Rudolf Fischer.