Nordwalde - Mit der Interessengemeinschaft „Gegen Gasbohren“ (IGGG) hat sich die Nordwalder SPD bei einer Mitgliederversammlung die Fracking-Problematik erörtert. „Wir stehen hinter der Forderung der IGGG und vieler Bürger, dass die unkonventionelle Gasförderung in Nordwalde tabu bleiben muss“, bekräftigte dabei die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Annette Bösert.
Derzeit führen Sozialdemokraten aus Nordwalde und dem Kreis Steinfurt Gespräche auf Landes- und Bundesebene ihrer Partei, heißt es im Pressebericht des SPD-Ortsvereins. Demnach wird derzeit auch ein Antrag vorbereitet, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, keinen gemeindeeigenen Boden für Bohrungen zur Verfügung gestellt. Matthias Elshoff und Susanne Grünberg erläuterten als Vertreter der IGGG die Befürchtungen der Gemeinschaft, dass trotz der Erfolge der vergangenen Monate die Bohrer nun doch bald anrücken.