Mehr CH-53 für Afghanistan


Zusätzliche Heeresflieger aus Rheine müssen sich für den Afghanistan-Einsatz bereithalten.
Zusätzliche Heeresflieger aus Rheine müssen sich für den Afghanistan-Einsatz bereithalten.
(Foto: Schrief)


Rheine. Die Rheiner Heeresflieger müssen sich darauf einstellen, weitere Hubschrauber und weiteres Personal für den Afghanistan-Einsatz bereitzustellen. Das bestätigte ein Sprecher des Heeresführungskommandos in Koblenz auf Anfrage unserer Zeitung.

Am Standort Rheine müsse man sich darauf vorbereiten, „im begrenzten Umfang“ zusätzliche Kräfte für die Isaf-Truppe abzustellen, sagte der Bundeswehr-Sprecher. Nach jetzigen Planungen sei etwa Mitte des Jahres damit zu rechnen, dass weitere CH-53-Transporthubschrauber nach Afghanistan entsandt werden.


Hintergrund: Weil die Lage im Norden Afghanistans auch für die Bundeswehr bedrohlicher wird, will Verteidigungsminister Franz Josef Jung das deutsche Isaf-Kontingent um 600 Soldaten aufstocken. „200 Soldaten sollen die Präsidentschaftswahlen am 20. August absichern, weitere Soldaten werden die Schnelle Eingreiftruppe verstärken“, erläuterte Jung Anfang Mai. Zurzeit sind sechs mittlere Transporthubschrauber vom Typ CH-53 GS aus den Standorten Laupheim und Rheine im afghanischen Masar-i-Scharif stationiert.

VON MATTHIAS SCHRIEF


23 · 05 · 09





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