Rheine. Nach der Entscheidung der Partei „Die Linke“, nicht für den Stadtrat zu kandidieren (unsere Zeitung berichtete), regt sich jetzt offenbar Widerstand in der eigenen Partei. Eine Gruppe, die sich selber als „IG Kommunalwahl für Rheine“ bezeichnet, hat den Beschluss in einer Erklärung jetzt heftig kritisiert.
Schon Ende vergangenen Jahres habe die IG im Rataus Unterlagen zur Kommunalwahl beschafft und diese mit einem Leitfaden versehen dem Ortsverband zur Verfügung gestellt. Des Weiteren seien elf Sympathisanten der IG der Partei „Die Linke“ beigetreten und wollten sich auch für den Stadtrat aufstellen lassen. „Es hätte komfortabel zu einem Antritt gelangt“, wird die Sprecherin der IG, Jessika Winter, in der Mitteilung zitiert.