Johannnesschule Mesum

Normalität ist zurück


Der Großeinsatz in der Johannesschule sorgte am Montag für Aufregung, die einen Tag später in Gesprächen bewältigt wurde.
Der Großeinsatz in der Johannesschule sorgte am Montag für Aufregung, die einen Tag später in Gesprächen bewältigt wurde.
(Foto: Nienhaus)


Rheine-Mesum. Einen Tag nach dem Großeinsatz in der Mesumer Johannesschule - ein Zehnjähriger hatte Reizgas versprüht, worauf 28 seiner Mitschüler ins Krankenhaus gebracht werden mussten - ist wieder Normalität eingekehrt. „Alle 28 Kinder konnten nach der Untersuchung wieder von ihren Eltern abgeholt werden“, sagte Schulleiterin Jutta Deittert und gab sich erleichtert darüber, dass der Vorfall relativ glimpflich abgelaufen ist.

„Im Grunde genommen war die ganze Rettungsmaschinerie, die nach der Alarmierung anlief, für die Schüler schlimmer als das Ereignis selber“, meinte Deittert. Insofern war am Dienstagvormittag zunächst einmal ein wenig psychologische Betreuung angesagt. „Die Schüler konnten sich in der ersten Stunde das Erlebte von der Seele reden“, beschrieb die Schulleiterin die Vorgehensweise. Ansonsten habe man sich aber bemüht, schnell den Alltag wieder einkehren zu lassen.


Der zehnjährige Junge, der die Reizgasflasche seiner Schwester entwendet und in der Schule aus Versehen ausgelöst hatte, entschuldigte sich bei seinen Mitschülern für den Vorfall.

VON PAUL NIENHAUS


16 · 03 · 10





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