Rheine. Es gibt eine breite Zufriedenheit der Senioren mit ihrer Lebenssituation in Rheine. Das geht aus einer Befragung von über 2000 Rheinensern im Alter von mehr als 60 Jahren hervor. Allerdings läuteten am Dienstag bei der Vorstellung der Ergebnisse durch das Forschungsinstitut Geragogik (Witten) im Sozialausschuss auch die Alarmglocken. Denn es wird künftig in Rheine mehr Armut im Alter geben. „Die sozialen Ungleichgewichte werden zunehmen. Altersarmut wird eine Frage der Zukunft sein. In den nächsten zehn bis 15 Jahren wird die Stadt Rheine sich mit diesem Thema auseinander setzen müssen“, sagte Dietmar Köster, der das Gutachten gestern dem Sozialausschuss vorstellte.
Wie die Einkommensschere im Alter auseinander geht, zeigte Köster anhand der Zahlen über die Einkommenssituation: Danach verfügt fast neun Prozent der Befragten über monatliche Bezüge bis 800 Euro, 14 Prozent bis 1000 Euro und 29 Prozent bis 1500 Euro. Fast ein Viertel der Befragten (23,4 Prozent) verfügt monatlich über 2000 Euro.