Rheine. Auf Einladung des Eine-Welt-Kreises St. Dionyskirche, der sich bereits seit 15 Jahren ehrenamtlich für die Entwicklungsmaßnahmen in Indien einsetzt, kam am vergangenen Donnerstagabend der Pianist Vitaly Popov zu einem Virtuosenkonzert in den Morriensaal des Falkenhofs. Elisabeth Hafkemeyer, Sprecherin dieses Kreises, wies auf ein neues Projekt für die „Ärmsten der Armen in Jabalpur (Indien)“ hin, denn mit Spendengeldern soll eine neue Wohnunterkunft für die so genannten „Run-away-Children“ gebaut werden, „um sie vor Wellblechbehausung und Prostitution zu bewahren“.
Die angestrebte Spendenfreudigkeit wurde sicherlich mit diesem hervorragenden Klavierabend gefördert, denn mehr als 100 Zuhörer ließen sich vom Meisterpianisten Vitaly Popov verzaubern und begeisterten sich an einem Musikabend, der durch seine musikalische Geschlossenheit wirkte. Der erste Teil des Konzerts war Franz Liszt gewidmet, das Auditorium hörte drei Auswahlstücke, die besonderen Ausdruck und meisterliches Klavierspiel verlangten.