Hamburg/Rheine - Welche pfiffige Geschäftsidee von Schülern hat die Chance für eine Unternehmensgründung? Mit einem GPS-System zur Ortung gestohlener Fahrräder haben vier Schüler der Städtischen Kaufmännischen Schulen aus Rheine im Münsterland die Jury des Deutschen Gründerpreises für Schüler 2010 überzeugt. Das Team „Argus“ landete am Dienstag in Hamburg auf dem ersten Platz des diesjährigen Existenzgründer-Planspiels.
Es wurde vom Magazin „Stern“, dem ZDF, den Sparkassen und dem Autohersteller Porsche initiiert. Die zehn besten Nachwuchsgründer erhielten Geldpreise von insgesamt 6 000 Euro. Die Teilnehmer waren zwischen 16 und 24 Jahre alt.
„Argus“ setzte sich mit seinem Geschäftskonzept gegen bundesweit 1126 Teams durch und nimmt am 14. September in Berlin an der Siegerehrung der Profi-Gründer teil. Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Ziel ist, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.