Rheine. Trotz des „Badesee-Bonbons“ sollen die Kalkwerke Breckweg ihren Abgrabungsbereich nicht auf dem Gebiet der Stadt Rheine ausweiten. Dafür haben sich gestern Abend die Mitglieder im Stadtentwicklungsausschuss „Planung und Umwelt“ einstimmig ausgesprochen.
Die Politik folgte damit einer Empfehlung der Verwaltung.
In einer „hervorragenden Sachdarstellung“ - Original-ton des Ausschussvorsitzenden Horst Dewenter (CDU) - war die Verwaltung zum Ergebnis gekommen, dass die „negativen Auswirkungen“ überwiegen.
Die Firma Kalkwerke Breckweg will die Ausgrabungsflächen ausweiten. Geplant ist ein Abbaugebiet, das rund 70 Hektar umfasst und in vier Abschnitte untergliedert ist, wobei sich die sogenannten Flächen Thieberg II und Thieberg III b zwischen Ludwig-Dürr- und Haselnussstraße befinden. Als Folgenutzung für den Bereich Thieberg II bot die Firma Breckweg einen Badesee an.