Rheine/Salzbergen. Aufatmen bei den Anrainern der Salzbergener Müllverbrennungsanklage (MVA): Dort wird kein zusätzlicher Abfall verbrannt. Die SRS EcoTherm wird den beim Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg eingereichten Antrag zur Erweiterung des aktuellen Abfallartenkataloges zurückziehen. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen dem Geschäftsführer der MVA, Waldemar Schulz, dem Salzbergener Bürgermeister Andreas Kaiser sowie dem Emsländer Landrat Hermann Bröring.
Bei der Entwicklung des Projektes hatte sich die Gesellschaft zur Jahrtausendwende gegenüber der Gemeinde Salzbergen und dem Landkreis bereit erklärt, nur Hausmüll oder hausmüllähnlichen Gewerbeabfall thermisch zu verwerten. Die zulässigen Emissionsgrenzwerte wurden nach Gesprächen mit der Gemeinde und dem Landkreis auf Antrag der SRS EcoTherm im damaligen Genehmigungsbescheid an vielen Stellen nachhaltig unter die gesetzlichen Vorgaben gesenkt.