Rheine. Können behinderte Menschen entscheiden, wo und mit wem sie wohnen möchten? Diese und andere teilweise provokant gestellten Fragen ließ sich der Caritas-Verband Rheine am Samstagmorgen von Passanten am Borneplatz beantworten. Mit Hilfe von selbstklebenden Punkten konnten die Fußgänger entscheiden, was sie für richtig in Bezug auf die Inklusion der Behinderten für richtig empfinden.
Doch eigentlich ist diese Aktion als Denkanstoß gedacht, um auf die noch vorhandene Barriere zwischen Behinderten und gesunden Menschen hinzuweisen. Zwar sei Rheine auf einem sehr guten Weg, um eine Gleichberechtigung zu schaffen, jedoch gäbe es auch hier noch einige Baustellen, die Dieter Fühner von der Caritas-Geschäftsleitung vor allem im schulischen Bereich sieht: „Es geht nicht nur um barrierenfreie Schulen, sondern auch um eine spezielle, pädagogische Unterstützung für Menschen mit Behinderung.“