Rheine-Hauenhorst. Keine Frage: Die Situation ist gefährlich. Wer derzeit den Bahnradweg Rheine-Coesfeld im Bereich der Bauerschaftsstraße überquert, der lebt gefährlich. Dort ist im Zuge der Kreisstraße 66 kein gesicherter Übergang vorhanden. Und die Autofahrer kommen mit Tempo 70 aus Richtung Neuenkirchen, müssen dann wenige Meter nach dem Radweg auf Tempo 50 abbremsen, weil das Ortsschild „Hauenhorst“ sie dazu zwingt. Umgekehrt dürfen die Autofahrer nach dem Verlassen des Ortseingangs in Richtung Neuenkirchen munter beschleunigen, während dort gerade die Ausflügler auf ihren Zweirädern die Straße queren.
Hauenhorsts Ratsmitglied Heinz Hagemeier nahm die Angelegenheit zum Ende des vergangenen Jahres in die Hand und richtete einen simplen Verbesserungsvorschlag an den Kreis Steinfurt. „Die Bürger können nicht verstehen, dass hinter der Einmündung Harumer Weg ausdrücklich „70“ steht und 50 Meter weiter das Ortseingangsschild. Durch Vorziehen des Ortseingangsschildes würde die Querung des Bahntrassenwegs im Ortseingangsbereich mit Tempo 50 liegen“, hatte Hagemeier dem Kreis geschrieben.