Innovationsquartier auf einem guten Weg


Blick von oben auf das Innovationsquartier an der Lindenstraße, unten rechts die Triebwagenhalle.
Blick von oben auf das Innovationsquartier an der Lindenstraße, unten rechts die Triebwagenhalle.
(Foto: Rapreger)


Rheine. Die Stadtverwaltung sieht die beiden Projekte „Innovationsquartier“ und „Gewerbepark Rheine-R“, bei denen bislang brachliegende Bahnflächen reaktiviert werden, auf einem guten Weg. „Die vom Rat beschlossenen Zielsetzungen wurden ebenso eingehalten wie der Kostenrahmen“, heißt es zum Abschluss einer Vorlage, die am heutigen Mittwoch im Bauausschuss ab 17 Uhr im Sitzungssaal 126 des Neuen Rathauses beraten wird.

Die Kostenverfolgung für das laufende Projekt ergibt bislang eine Punktlandung: War die Maßnahme auf 14,4 Millionen Euro veranschlagt worden, ergab das Controlling einen aktuellen Stand von 14,406 Millionen Euro.


Am Bahnhofsausgang West ist aktuell mit den Maßnahmen zur Öffnung der Triebwagenhalle begonnen worden, durch die hindurch der Bahnhofstunnel bis zur Lindenstraße fortgeführt wird. Mit der Fertigstellung rechnet die Verwaltung im kommenenden Winter. Parallel hierzu erfolgt die Modernisierung des Tunnels und der Bahnsteige durch die Deutsche Bahn AG im Rahmen ihrer Modernisierungsoffensive II. Die Bahn wird die Bahnsteige auf ein einheitliches Standardmaß anheben und die Oberflächen sowie die Ausstattung erneuern. Der seit vielen Jahren nicht mehr genutzte Bahnsteig 3 wird ebenfalls erneuert und erhält eine Aufzuganlage. Diese Maßnahmen sollen spätestens im Jahr 2014 fertiggestellt sein.

Im benachbarten „Innovationsquartier“ sind mit der Max-Born-Straße und der Albert-Einstein-Straße die ersten Baustraßen bereits fertig und können benutzt werden. Für das erste Gebäude im Innovationsquartier, das „Franz-Tacke-Haus“, ist der erste Spatenstich bereits erfolgt. Auf dem früheren Rangierbahnhof Rheine-R ist mittlerweile die Frist abgelaufen, in der noch eine Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan hätte eingereicht werden können.

Sehr weit gediehen sind die Vorbereitungen für den Weiterbau des Radweges „Radbahn Münsterland“ zwischen Rheine und Coesfeld, der über das Gebiet von Rheine-R bis zum Bahnhof führen soll. Hier soll die Trasse im Frühsommer dieses Jahres bis zum Staelskottenweg fertiggestellt werden.

Unmittelbar bevor steht der Abschluss eines Vertrages zwischen der Stadt Rheine, dem Bundeseisenbahnvermögen (BEV) und der Umweltstiftung über das Anlegen eines Naturschutzgebietes im südlichen Teil von Rheine-R, wo sich noch zahlreiche Betriebsgebäude befinden, die dann mit Ausnahme des ehemaligen Ringlokschuppens abgerissen werden sollen.

VON PAUL NIENHAUS


18 · 01 · 12





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