„Ein Polizist, mit dem man reden konnte“


Abschied vor der Dienststelle in Mesum v.l. Franz-Josef Niehoff, Leiter des Polizeibezirksdienstes, Alfred Prus, Ludger Thiemann, Karl-Heinz Kemper, Hartmut Lichtenstein, Polizeipfarrer Erich Elpers und Berthold Hömme, Leiter der Polizeiwache Rheine.
Abschied vor der Dienststelle in Mesum v.l. Franz-Josef Niehoff, Leiter des Polizeibezirksdienstes, Alfred Prus, Ludger Thiemann, Karl-Heinz Kemper, Hartmut Lichtenstein, Polizeipfarrer Erich Elpers und Berthold Hömme, Leiter der Polizeiwache Rheine.
(Foto: Greiwe)


Rheine-Mesum. 14 Jahre lang hat Polizeihauptkommissar Ludger Thiemann als Bezirksbeamter für die Sicherheit der Bürger in Elte und Mesum gesorgt. Am Dienstagmorgen wurde er in Steinfurt offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Etwas lockerer ging es dann am Nachmittag beim Abschied in Mesum zu: In seiner Dienststelle an der Nielandstraße begleiteten VMV-Vorsitzender Alfred Prus, Schulleiter Karl-Heinz Kemper und Gerrit Feld, Polizeipfarrer Erich Elpers und einige Kollegen Thiemann in den Ruhestand. Mit dabei war mit Polizeihauptkommissar Hartmut Lichtenstein auch der Nachfolger Thiemanns als Bezirkspolizeibeamter für Mesum und Elte.

„Wir Mesumer bedauern sehr, dass unser Ludger geht. Denn er war immer für Mesum da, gleich ob bei Prozessionen oder Festumzüge,“ sagte Alfred Prus im Namen aller Vereine herzlich Dank „für den großen Einsatz im Stadtteil“. „Er war ein Polizist, mit dem man reden konnte und den man überall gern sah.“ Letzteres schränkte Prus dann gleich allerdings ein: „Das gilt so wenigsten für die meisten Mesumer!“


Der scheidende Polizeibezirksbeamte bekannte, gern in Mesum und Elte gearbeitet zu haben. Vor allem die Arbeit in den Kindergärten und Schulen behalte er in guter Erinnerung. Verkehrserziehung, Beratung und Betreuung seien für ihn dort wichtige und zugleich schöne Aufgaben gewesen.

Unvergessen bleiben werden ihm ferner die großen Volksfeste und Vereinsjubiläen, die er in seinen Dienstjahren miterleben durfte. Ein „i-Tüpfelchen“ wie den Umzug von „der kleinen Bude“ im Gemeindehaus in das jetzige schöne Büro 2004 wollte er in seiner kleinen Dienstbilanz nach 14 Jahren ebenso wenig verschweigen wie „die drei Banküberfälle in Mesum, die es leider als negative Höhepunkte zu bearbeiten gab“. Diese seien allerdings aufgeklärt worden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Münsterländischen Volkszeitung

VON FRANZ GREIWE


01 · 02 · 12





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