Kein Scherz: Den Pinguinen ist es zu kalt


Die Kälte bleibt draußen: Die Pinguine machen es sich drinnen gemütlich.
Die Kälte bleibt draußen: Die Pinguine machen es sich drinnen gemütlich.
(Foto: Naturzoo)


Rheine. Den Pinguinen im Naturzoo Rheine war es zu kalt geworden. Bei Temperaturen von minus acht Grad zogen sie kurz entschlossen in einen frostfreien Innenraum um. Kein Scherz: Die Humboldt-Pinguine des Naturzoos haben ihre ursprüngliche Heimat an den Küsten Chiles und Perus. Dort führt zwar der kalte Humboldt-Strom vorbei und es kann eine kühle Meeresbrise wehen. Aber frostig oder gar eiskalt wird es dort nicht. Im Gegenteil: Am Strand ist es zumeist sonnig-warm.

Von den 17 Pinguinarten leben nur vier im mehr oder weniger ewigen Eisbereich der Antarktis. Ansonsten kann man den kleinen Herren und Damen im Frack in Neuseeland, Südamerika und Südafrika und sogar auf dem Äquator, auf den Galapagos-Inseln, begegnen.


In zoologischen Gärten müssen entsprechend einige Arten in großen „Kühlschränken“ gehalten werden, für die meisten aber sollen frostfreie Räume für sehr kalte Wintertage zur Verfügung stehen. Ihr Wohlbefinden lassen die Pinguine einfach erkennen: Wenn es ihnen zu kalt ist, dann vergeht ihnen auch der Hunger. Bei den Pinguinen im Naturzoo ist der Appetit jetzt wieder groß!



01 · 02 · 12





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