Lengerich - Wie sieht es in den Gemeinden mit dem Nachwuchs für die Caritasarbeit aus? Wie erfahren die Caritas-Gruppen, wer aus der Gemeinde Hilfe benötigt und dringend auch finanzieller Unterstützung bedarf? Welche Erfahrungen machen die Sammlerinnen und Sammler bei den Haussammlungen? Die Caritas-Dekanatskonferenz am Dienstag im Gemeindehaus St. Margareta in Lengerich widmete sich den Fragen der Ehrenamtlichen.
Bewusst habe man bei dieser Versammlung auf einen Referenten verzichtet und lade zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch unter den Mitarbeitern ein, betonte Elke Geretzki, Vorsitzende des Caritas-Ausschusses St. Margareta, bei der Begrüßung.
Mit einem geistlichen Impuls von Diakon Wilfried van Elten begann der Abend. Nach der Vorstellungsrunde teilten sich die fast 40 Caritas-Mitarbeiter der Gemeinden der Dekanate Ibbenbüren und Mettingen in kleine Gruppen auf und tauschten ihre Erfahrungen in der Gemeindearbeit aus. Gedanken und Ideen wurden dann im großen Kreis vorgetragen.
Gewünscht wurden auch Vorschläge an die Caritas-Konferenz. Die Gruppenleiterinnen wünschten sich, dort mit weniger Verwaltungsaufgaben und Schriftmaterial belastet zu werden.
Neues vom Caritasverband berichteten die Hauptamtlichen des Caritasverbandes Ibbenbüren. So soll in Bevergern demnächst ein größeres Wohngebäude Einzelpersonen Quartier und ambulante Betreuung bieten. Da der städtische Zuschuss gestrichen wurde, muss das Projekt „SAM“ („Schüler als Multiplikatoren“, Ansprechpartner für Drogen- und Suchtfragen) eingestellt werden, was die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr bedauerten. Informationen wurden auch gewünscht über das Projekt „Elfen“, bei dem Helferinnen in Familien gehen und die Mütter entlasten.
Schließlich gab Johannes Rott, Fachberater Gemeindecaritas aus Ibbenbüren, bekannt, dass demnächst ein Informationsabend zum Thema „Pflege“ in Ibbenbüren stattfindet.







