Kirchenchor: Familientag zum 125. Geburtstag


Mit einem Ständchen begrüßte der Kirchenchor seine Gäste.
Mit einem Ständchen begrüßte der Kirchenchor seine Gäste.
(Fotos: Feldkamp)


Wettringen. Immer wenn in der Kirche freundliche Liedern erschallen, ist der Kirchenchor dafür verantwortlich - und zwar schon seit 125 Jahren. Anlässlich ihres runden Geburtstags feierte der Kirchenchor Wettringen am Sonntag mit einem Familientag mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder und heiteren Gesprächen für Anhänger, Mitgliedern oder einfach Gönner des Wettringer Tradtionschores.

Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der St.-Petronilla-Kirche, in dem Pastor Backhaus auf die ansehnliche Karriere des Kirchenchors zurückblickte, ging man gemeinsam zum Heimathaus. Der Kirchenchor hatte dort ein schönes Familienfest vorbereitet: Von Grill- über Getränkestand sowie vielen Sitzgelegenheiten im sommerlich geschmückten Ambiente war für alles gesorgt. Mit vielen Attraktionen wie Torwandschießen hatte der Chor unter Vorsitz von Ursula Deitmann auch an den Nachwuchs gedacht.



Viele Gäste gratulierten zum 125-jährigen Geburtstag.
Viele Gäste gratulierten zum 125-jährigen Geburtstag.
(Fotos: Feldkamp)


Als sich alle zusammengefunden hatten und auch die letzten Gäste - Bürgermeister Engelbert Rauen und Pastor Christoph Backhaus - den Weg zum Heimathaus gefunden hatten, begrüßte der Kirchenchor alle Gäste mit einem Lied aus dem neuen Oratorium „Israel Shalom“. Im Anschluss dirigierte Chorleiterin Jennifer Thesing ein eigenes, passend zum Jubiläum komponiertes Stück, das den Gästen Applaus und ein Lächeln entlockte. Einer der ersten Gratulanten war Martin Vollenbröker vom Pfarrgemeinderat, der für die ersten Frauen des Chors, Thesing und Deitmann, einen Blumenstrauß parat hatte. „Wir alle freuen uns, dass wir in Wettringen so einen aktiven Chor haben. Sogar schon seit beachtlichen 125 Jahren“, sagte Vollenbröker. „Damals war ich noch lange nicht in Planung“, ergänzte er mit einem Lächeln.


Verpflegung gab es vom großen Grill am Heimathaus.
Verpflegung gab es vom großen Grill am Heimathaus.
(Fotos: Feldkamp)


Auch Ursula Deitmann freute sich über das langjährige Bestehen des Vereins. Sie ließ die Geschichte in kurzen Stücken Revue passieren, um anschließend das Grillbuffet zu eröffnen und die Fässer anstechen zu lassen.

VON DANIEL FELDKAMP


21 · 06 · 10





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